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Umfangreiche geschichtliche und kulturelle Hintergründe unserer Gemeinde erhalten Sie vom Landesarchiv Baden-Württemberg „Landeskunde entdecken online“.
„Im allgemeinen heiter, freimütig, lebensfroh und aus einer gewissen Gutmütigkeit heraus auch hilfsbereit“, so beschreibt eine alte Ortschronik den Charakter der Einwohner. Freimütig wendeten sich die Bauern schon 1525 im berüchtigten Baltringer Haufen gegen die Obrigkeit – die Wirtschaft sei so sehr mit Steuern belastet, dass man keinen Wein mehr trinken könne. Seither ist schon viel Wasser die Donau hinunter geflossen, doch die Geschichte mit dem Wein ist so aktuell wie eh und je…
Rottenacker war gegen 1100 Versammlungsort für Fürsten, Grafen, Äbte und Herzöge; man vermutet hier den „Königsstuhl“ als Erinnerung an die schwäbischen Landtage.
In der Reformation wurde Rottenacker entgegen dem vorderösterreichischen Umland evangelisch, auch hier ist die eigene Wesensart erkennbar.
Um 1800 flackerte erneut ein freiheitlicher – oder, je nach Standpunkt widerborstiger Geist auf. Die sogenannten „Separatisten“ oder „Babelesbuben“ erhoben sich gegen die Oberen, gegen Wehrdienst und Schulbesuch. Wen wundert’s, dass die Österreicher zwar das ganze Umland vereinnahmten, Rottenacker selbst jedoch stets auf seiner Zugehörigkeit zu Württemberg beharrte.
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