Sehenswürdigkeiten

Tiefer Brunnen

Der Tiefe Brunnen ist eine Karstquelle mit mythischer Legende. Heute ist die Quelle gefasst und mit Bäumen aller Art umgeben. Der örtliche Albverein pflanzt seit vielen jahren am Tag des Baumes dort einen neuen Baum mit Erkennungsschild. So können schon Kinder die verschiedenen Baumarten kennen lernen und unterscheiden. Die Anlage ist der Natur gewidmet – deshalb Erholung JA, – Feste aller Art, Grillen oder ähnliches – NEIN.

Naturdenkmal Bauernstöcke

Das Naturdenkmal Bauernstöcke ist ein verbliebener Rest der ehemaligen Donauschleife Rottenacker. Von ihren 2888 km fließt die Donau seit der Donaubegradigung (1851- 1853) 3,6 km durch Rottenacker. Zuvor war der Donauverlauf auf der Gemarkung etwa 3,7 km länger. Der Fluss wand sich, wie man in der Natur heute noch erkennen kann, gemächlich in vielen Bögen durch die Donauauen. Mit den jährlichen Hochwassern versumpften die Talwiesen und waren wirtschaftlich kaum nutzbar. Dafür entstand eine umso größere Artenvielfalt. Im Naturdenkmal fühlen sich Biber und Eisvogel sehr wohl. Am Rande hat ein Storchenpaar seinen Nistplatz.

Industriedenkmal

Tüchtige Tradition mit Turbinen

Aktives Technikdenkmal bei der alten Donaubrücke in Rottenacker.

Seit über 100 Jahren liefert die Donau in Rottenacker Kraft für Industrie und Stromproduktion.
Ab 1896 trieben zwei Francisturbinen mit dem Wasser der Donau 200 Webstühle der Textilfirma Rall, später Walker, mit rund 300 Arbeitsplätzen an. Ab den frühen 1950er Jahren dient die Wasserenergie dort ausschließlich der Stromgewinnung. Sie deckt mit etwa 5,5 Millionen Kilowattstunden pro Jahr den Bedarf weit über die ca. 2.100 Privatpersonen Rottenackers hinaus ab.

 

Mehr erfahren Sie am Denkmal bei der alten Donaubrücke, das vom örtlichen Heimatverein und der Gemeinde mit einem europäischen Zuschuss liebevoll  erbaut wurde und weitere Details erläutert.

Historische Windkraftanlage

Vom Landesdenkmalamt Baden-Württemberg als Kulturdenkmal eingetragen und beschrieben.


Die Windkraftanlage bei der Scheuer des landwirtschaftlichen Anwesens am Haldenberg ersetzte damals den Göpel. Dieser wurde durch die Muskelkraft eines Tieres getriebenen.
Der 10m hohe Fachwerkmast aus Stahl trägt den 18-flügligen Windrotor mit doppelten Windleitblechen. Die Kraft wird über eine senkrechte Stahlwelle übertragen und über ein Kegelradgetriebe auf die Transmission in der Scheuer umgelenkt.
Das Windrad ist eines der wenigen Beispiele für die Ausnutzung der Windkraft für bäuerliche Anwesen, das ohne die Umsetzung der Energie in Elektrizität arbeitete.
Als eines der letzten erhaltenen Beispiele der Windkraftnutzung stellt die Anlage ein regional wichtiges Zeugnis dar.


Erstellt im März 1926, gekauft in Honau um 410 RM, Montage durch Firma Scheible Munderkingen  162 RM, Kosten insgesamt 572 RM (Stundenlohn eines Arbeiters 1RM).


Angetrieben wurde die Häckselmaschine (Briezmaschine) und die Schrotmühle. Die Kraftübertragung erfolgte über Treibriemen direkt auf die Riemenscheibe der Maschinen, die heute noch einsatzfähig in der Scheuer stehen.

Wasserkraftwerk - regenerativ

Aktuell liefern 4 Wasserkraftturbinen und über 60 teils größere Photovoltaikanlagen ca. 6 Millionen KWh regenerativen Strom, etwa doppelt so viel wie die in Rottenacker lebenden Menschen verbrauchen. Mehr Informationen dazu am Industriedenkmal, direkt beim Wasserkraftwerk. Rottenacker regenerativ – eine Gemeinde zum Vorzeigen!

Weitere Informationen

  • Museum Wirtles Haus
  • Industriedenkmal
  • Naturdenkmal „Bauernstöcke“
  • Erholungsanlage „Tiefer Brunnen“
  • Naturseen mit seltene (Wasser-)vögel wie Schwarzkopfmöwen, Kiebitze, Goldammern, Zwergdommeln, Neuntöter, Wildgänse
  • Freizeit- und Badesee
  • Schnapserei mit Probierstube „St. Johann“
  • Donau-Bodensee
  • Oberschwaben-Allgäu
  • Ernst-Kotz-Weg
  • Albert-Dukek-Weg
  • Wanderroute „Rund um Rottenacker“

Öffnungszeiten heute

Das Rathaus ist heute zu den folgenden Zeiten geöffnet:

Geschlossen

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