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Rottenacker kam schon früh zur Industrie. Hauptursächlich war wohl die evangelische Realteilung und die vorhandene Wasserkraft. Die Realteilung hatte immer kleiner werdende Landwirtschaften zur Folge. Die Bauern waren gezwungen eine weitere Einkommensquelle zu erschließen. Viele entschieden sich für die Weberei. Als dann mit Wasserkraft betriebene Webstühle aufkamen war Rottenacker wie geschaffen dafür. Wasserkraft lieferte die Donau, das know-how der Weberei war vorhanden. Mit der Ansiedlung von Etimex und Bohnacker Element-System entwickelte sich Rottenacker zu einer der 4 Gemeinden im Alb-Donau-Kreis mit einem sog. Einpendlerüberschuss – also mehr Arbeitsplätze am Ort als einheimische Arbeiter.
Mit heute ca. 900 Arbeitsplätzen – trotz Rationalisierung – sind in Rottenacker wichtige Arbeitgeber für die ganze Region. Die Gemeinde unterstützt bei der Ansiedlung von Betrieben – u.a. sind Landeszuschüsse möglich. Ebenso besteht für jeden Betrieb im kompletten ebenerdigen Industriegebiet die Möglichkeit an schnellstes Glasfaserkabel bis in das Firmengebäude hinein anzuschließen. Das Industriegebiet hat sogar Gleisanschluss. Auch der Gewerbesteuersatz und die kommunalen Gebühren sind auf niedrigstem Niveau.
In Rottenacker können über das Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum (ELR) gewerbliche Projekte, mit Förderschwerpunkt Arbeiten und Grundversorgung, gefördert werden.
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