Wanderwege

Wanderwege um Rottenacker

Rottenacker hat einiges an Sehenswürdigkeiten zu bieten. Diese lassen sich über die verschieden Wanderwege rund um Rottenacker einfach erschließen und genießen.


Bei einer Wanderung rund um Rottenacker (siehe Link) in der Donauaue entlang der Altarme gelangen Sie beispielsweise zum Naturdenkmal “Bauernstöcke”, der Heimat des geschützten Neuntöters. Ein restauriertes Windrad, die Aussichtsstelle “Wasserhochbehälter”, ein Lehrwäldchen und nicht zuletzt Kirche und Pfarrhaus aus dem Jahr 1485 – die Aufzählung wunderschöner Ausflugsziele ließe sich ohne Mühe um viele weitere Sehenswürdigkeiten ergänzen.

 

Mit etwa je 6 km sind die beiden Albvereinswege „Ernst-Kotz und Albert-Dukek“ für fast jeden erwanderbar. Sie sind gut ausgeschildert und in unserem Ortsplan, der bei der Gemeindeverwaltung erhältlich ist, eingezeichnet.

Erwandern Sie die Schönheit in und um Rottenacker doch einfach selbst.

Wanderwege

Die Gemeinde Rottenacker rund 2100 Einwohnern liegt direkt an der Donau. So bietet sich eine Wanderung beginnend durch die Donau- Aue zwischen Munderkingen und Rottenacker an.


Die Anreise zu der nachfolgend beschriebenen Tour kann mit der Bahn, mit dem Bus oder mit dem Pkw bis Munderkingen erfolgen.


Vom Bahnhof Munderkingen aus gehen wir zuerst Richtung Rottenacker, biegen dann vor der Firma Hahl rechts zur Angerbrücke ab. Nach der Brücke gelangen wir links auf einem schönen Fußweg (ohne Zeichen) immer der Donau entlang bis zum ersten Altwasserarm. Hier folgen wir dem Zeichen des Schwäb. Albvereins (blaues Dreieck) und kommen zum zweiten Altwasserarm der Donau.
Wenn wir zwischen den beiden Altwasserarmen nach Süden blicken, können wir auf Grund der Buschgruppen erahnen, in welch großem Bogen die Donau hier noch bis vor etwa 100 Jahren durch das Ried geflossen ist. So wirbt die Region auch mit dem Begriff „Donauschleife“ zu Recht. Es gab einst einige Donauschleifen die heute noch erkennbar sind.


Vom zweiten Donaualtarm folgen wir weiter dem blauen Dreieck des Albvereins und erreichen nach einer Viertelstunde den Tobelbach, ein munteres kleines Bächlein das bei Dietelhofen unterhalb des Bussens entspringt. Wir folgen dem Bachlauf nach links . Wo der Kiesweg in einen Teerweg übergeht, verlassen wir das blaue Dreieck und wandern links auf dem Teersträßchen bis zur Donau. Hier sehen wir rechter Hand wieder einen Donaualtarm.


Dieses Relikt mit der Bezeichnung „Bauernstöcke“ wurde schon vor Jahren auf Antrag der Albvereinsortsgruppe Rottenacker zum flächenhaften Naturdenkmal ausgewiesen. Auf einer Restwasserfläche tummeln sich verschiedene Wasservögel. Auch die Ringelnatter und eine Biberfamilie fühlt sich hier wohl. Am frühen Morgen können wir hier im Frühling und im Frühsommer viele Vogelstimmen hören, z.B. das melodische Singen des Pirols oder die Vielzahl der Imitationen des Sumpfrohrsängers.


Wir gehen zwischen der Donau und den „Bauerstöcken“ auf einem Grasweg in östlicher Richtung, kommen an einem Storchennest vorbei und wandern später auf Teerweg zum Stehebach. Hier treffen wir wieder auf das blaue Dreieck und folgen diesem stehebachaufwärts nach Rottenacker.

 

In der Rottenacker Ortsmitte lohnt sich der Besuch des Heimatmuseums, das im einzigen Fachwerkhaus des Ortes, dem mehrere hundert Jahre alten „Wirtles-Haus“ eingerichtet ist.

In Rottenacker gibt es gute Einkaufsmöglichkeiten, u.a. Metzgereien. Zu empfehlen ist die Einkehr in „Teufels Dorfwirtschaft“ direkt beim Museum.

Die evangelische St. Wolfgangskirche mit ihrem gotischen Chorraum und schönem Netzgewölbe ist ebenfalls einen Besuch wert. 


Der Weiterweg geht von der Turn- und Festhalle aus ohne Zeichen zuerst auf einem Sträßchen (nördlich der Halle) nach Westen. Bereits nach ca. 400 m wandern wir rechts, einem Graben mit glasklarem Wasser aufwärts folgend und erreichen den Quelltopf dieses Bächleins, den „Tiefen Brunnen“.


Der „Tiefe Brunnen“ wurde wie oben die „Bauernstöcke“ als flächenhaftes Naturdenkmal eingestuft. Aus seiner Karstquelle sprudelt Wasser, das in den Spalten der Schwäb. Alb versickert ist.
In der unmittelbaren Umgebung dieses Naturphänomens gestaltet die Albvereinsortsgruppe Rottenacker schon seit Jahren ein Lehrwäldchen mit heimischen Bäumen und Büschen.


Wir wandern weiter in nördlicher Richtung bis nach Neudorf, einem Teilort der Gemeinde Rottenacker. Hier biegen wir links ab, gehen ca. 400 m auf dem Sträßchen Richtung Munderkingen bis wir auf der linken Straßenseite ein Wasser plätschern hören.


Es handelt sich um den Quellaustritt des „Schinderbrunnens“. Vermutlich hat an dieser Stelle in früheren Jahrhunderten ein Pferdeabdecker gehaust.


Unser Weiterweg zweigt an dieser Stelle in nördlicher Richtung vom Munderkinger Sträßlein ab. Wir gehen etwa 400 m hinauf zu der Anhöhe mit Namen „Forchen Boschen“ und genießen von dort erst einmal den schönen Rundblick in die nähere Umgebung. Dann schlendern wir in westlicher Richtung auf einem Grasweg, später ziemlich weglos, zum bereits sichtbaren nahen Tannenwald. Nach der Durchquerung des Waldstücks auf einem Fußweg kommen wir weiter in westlicher Richtung gehend zu einem markanten Aussichtspunkt mit Namen „Benkesberg“.


Hier steht seit einigen huntert  Jahren die sog. „Grelletlinde“, die ein Munderkinger Lehrer namens Grellet damals gepflanzt hat. Wir genießen den umfassenden Ausblick über die Stadt Munderkingen hinweg bis zum Bussen und weit hinaus ins Oberland. Im Norden ist ein längeres Stück der Schwäb. Alb zu erkennen. Im nahen Westen grüßt der Hochberg.


Von dem nun letzten Höhepunkt unserer Tageswanderung gelangen wir in südlicher Richtung nach Munderkingen hinab.


Die Weglänge dieser Tour beträgt 13 km.
Empfohlene Wanderkarte: Blatt 20 Sigmaringen- Ehingen des Landesvermessungsamts Baden- Württemberg (Maßstab 1: 50 000)

Nach der Wiedergründung der Ortsgruppe Rottenacker 1955 war Ernst Kotz Vertrauensmann bis 1961.
Wegzeichen: roter Punkt auf weißem Feld

 

Wegführung

Wir gehen vom Museum aus die Bühlstr. hoch bis zur Einmündung in die „Neudorfer Str“. Auf dieser wandern wir ca. 300 m in Richtung Neudorf, wechseln beim Straßenschild „Schleifweg“ auf den links parallel zur Straße verlaufenden Teerweg und kommen bald zum Wasserhochbehälter mit Aussichtspunkt. Der Weiterweg führt dann in westlicher Richtung geradeaus bis ein Teerweg quert. Auf diesem Teerweg biegen wir links ab, bleiben an der nächsten Kreuzung geradeaus bis wir zum Lehrwäldchen und Quelltopf am „Tiefen Brunnen“ kommen. Weiter auf dem bisherigen Weg gehend erreichen wir nach ca. 400 m eine Kreuzung. Hier wandern wir nach rechts und nach ca. 400 m an der nächsten Kreuzung (Baumgruppe, Ruhebank) nach links, dem Wassergraben entlang, bis wir zur Landstraße Rottenacker-Munderkingen kommen. Dort gehen wir zuerst ca. 60 m nach links, überqueren dann die Straße und wandern halbrechts dem Bächlein entlang zum längst sichtbaren Schützenhaus. Weiter auf diesem Weg gehend gelangen wir (wenig später parallel zum Bahngleis) in östlicher Richtung zu einem Bahnübergang. Wir überqueren diesen, gehen geradeaus bis zur Donau und wandern links abbiegend immer der Donau entlang bis zur alten Donaubrücke. Wir überqueren die Bahn und das letzte Wegstück gehen wir die Bruckstraße hinauf zum Ausgangspunkt am Museum.


Weglänge: 6 km siehe auch Ortsplan
Reine Gehzeit: 1,5 Stunden

Nach der Wiedergründung der Ortsgruppe Rottenacker 1955 war Albert Dukek Stellvertreter des Vertrauensmanns bis 1971 und Rechner bis 1973; außerdem war er Mitgründer der Sammlung musealer Gegenstände der Ortsgruppe.
Wegzeichen: grüner Punkt auf weißem Feld

 

Wegführung

Ebenfalls vom Museum aus führt dieser Weg auf der Bühlstr. hinauf bis zur Einmündung Reichertstraße. Wir gehen die Reichertstraße hinauf und wandern auf dieser immer geradeaus bis zum Schild „Straußweg“. Hier geht es links hoch zur Straße „Am Silberberg“. Dort angekommen, biegen wir rechts ab und wandern immer geradeaus, zuerst an einem Aussiedlerhof vorbei, dann am Waldrand entlang, später durch den Wald, bis wir am Waldende zu einem eingezäunten Obstgarten kommen mit Aussichtspunkt Richtung Osten. Wir gehen nun nach links, anfangs noch der Umzäunung entlang , bis zum nördlichen Waldrand (weiterer Aussichtspunkt) und wandern von dort aus zuerst nach links, dann am Waldrand rechts hinab und gelangen, weiter auf diesem Weg bleibend, zuerst durch den Wald hindurch, später am nördlichen Waldrand entlang, dann wieder durch den Wald zu einer Waldhütte. Von der Hütte aus gehen wir zuerst hinaus zum nördlichen Waldrand. Der Weiterweg führt, links abbiegend, am Waldrand entlang zur Gemeindeverbindungsstraße Rottenacker-Neudorf. Wir überqueren diese und wandern in der selben (westlichen) Richtung ca. 500 m weiter bis zu einer Wegkreuzung mit 3 Bäumen. Hier biegen wir links ab und erreichen, immer geradeaus gehend, nach ca. 10 Minuten das Lehrwäldchen und den Quelltopf „Tiefer Brunnen“. In gleicher Richtung geht es dann weiter bis zur nächsten Kreuzung. Dort wandern wir links bis zur Turn- und Festhalle. An der Halle zweigen wir wieder nach rechts ab und erreichen wenig später die nun schon sichtbare Kirche St.-Wolfgang (gotisches Bauwerk aus dem Jahr 1485) mit einem schönen Kastanienpark. Das letzte Wegstück führt in östlicher Richtung über die Kirchstraße, die Konrad-Sam-Straße und die Bogenstraße zum Museum zurück.


Weglänge: 6 km siehe auch Ortsplan
Reine Gehzeit: 1,5 Stunden

Am Albrand und an der Donau entlang
Die Wanderstrecke im Übergangsbereich zwischen den Ausläufern der Flächenalb und der Donauniederung bietet eine aussichtsreiche erste Hälfte und nach dem Besuch des reizvollen Städtchens Munderkingen die Begegnung mit Natur pur entlang der Donau.

Der Wanderweg im Überblick
Parken: gegenüber Museum „Wirtles Haus“ / Rathaus
Startpunkt: Museum „Wirtles Haus“ / Rathaus
Länge: 12 km; einzeln je 6 km | Gehzeit: ca. 3 h; einzeln je 1,5 h

Diese Tour ist im Wanderführer der Arbeitsgemeinschaft „Ferien rund um den Bussen“ enthalten.

Der Wanderweg im Überblick
Parken: Marchtaler Straße beim Gasthaus Rose
Startpunkt: Donaustraße, Munderkingen
Länge: ca. 11,8 km | Gehzeit: ca. 3 h

Diese Tour ist im Wanderführer der Arbeitsgemeinschaft „Ferien rund um den Bussen“ enthalten.

Öffnungszeiten heute

Das Rathaus ist heute zu den folgenden Zeiten geöffnet:

08:00 - 11:30 Uhr
14:00 - 17:00 Uhr

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